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Schulverwaltung á la Musterlösung

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aktualisiert, 27.05.08

Über das Projekt "Schulverwaltung am Netz (SVN)" sind alle Schulverwaltungen des Landes Baden-Württemberg über ein Intranet miteinander verbunden.
Über diesen gesicherten VPN-Tunnel erhalten die Schulverwaltungen Zugang zu E-Mail-Postfächern, speziellen Verwaltungsanwendungen (E-Stat), Internet, ...
Bei kleineren Schulen ist oftmals nur ein einziger Rechner vorhanden, der dieses Netz für Verwaltungsaufgaben nutzt. Bei größere Schulen stellt sich die Herausforderung ein Netzwerk aufzubauen, das ähnlich einfach zu administrieren ist wie das Unterrichtsnetz: am besten an den Standard "Musterlösung" angelehnt ...

Aktuelle Mitteilung vom 27.05.08

IMAP auf die Mailkonten der SVN

Seit dem Frühjahr 2008 können auch die Postfächer des SVN per IMAP abgerufen werden. Eine entsprechende Anleitung des Kollegen Martin Ewest (Vielen Dank!) können Sie hier downloaden (Größe: 195 kB; Downloads bisher: 740; Letzter Download am: 20.10.2014).

Konzept für ein einheitliches Schulverwaltungsnetz an den Schulen der Stadt Ehingen (Donau)

Diese Lösung entstand aus der Idee der Ehinger Schulen, eine einheitliche und leicht zu administrierende Netzwerklösung an den Schulverwaltungen zu realisieren. Dass sich diese Lösung an die Musterlösung Windows anlehnen würde, lag insofern nahe als alle weiterführende Schulen ohnehin schon eine einheitliche Unterrichtsvernetzung auf dieser Basis umgesetzt haben.

be_ifkDas Intranet der Schulverwaltungsbehörden unterscheidet sich natürlich von der Infrastruktur der Unterrichtsnetze. Eine Installation, die sich vollständig an die Vorgaben der Musterlösung richtet, ist daher nicht möglich. Allerdings sind die Abweichungen nicht so umfangreich.

Bitte beachten Sie, dass Sie für die hier beschriebene Lösung keine Unterstützung seitens der Hotline des Support-Netz erhalten können.

Die wichtigsten Abweichungen von der Musterlösung sind folgende:

  • Sie brauchen keinen Exchange-Server, weil die Maildienste zentral an anderer Stelle im Intranet liegen.
  • Sie brauchen keinen ISA-Server, weil die Proxy- und Firewallfunktionalitäten auch außerhalb des lokalen Verwltungsnetzes gut und ausreichend bereitgestellt sind.
  • Ihr Server bekommt eine vom ML-Standard abweichende IP-Adresse und hat nur eine Netzwerkkarte.
  • Der Router hängt zusammen mit Clients und Server im LAN.

Grunsätzliches

Systemvoraussetzungen

Die Systemvoraussetzungen sind die selben wie sie für die Musterlösung beschrieben sind. Ausnahme:

  • Der Server benötigt im Gegensatz zur Musterlösung nur eine Netzwerkkarte.
  • Installierte Musterlösung 1.5 (Windows2003-Server) und Update auf 2.0 (mit Schulkonsole)
  • Ein Exchange- und ISA-Server werden nicht benötigt!
  • Ein Belwue-Zugang über einen separaten Router für die Verwaltung.

Bitte beachten Sie, dass dieser Belwue-Zugang nicht über den kostenlosen T@School-Anschluss erfolgen darf. Gute Beratung und Hilfestellungen gibt es hierfür wie gewohnt direkt bei der Belwü, siehe:

Überblick zur technischen Umsetzung

  1. Installation der Musterlösung 1.5 ohne Exchange und ohne ISA-Server
  2. Ändern der IP-Adresse
  3. Anpassungen im DNS
  4. Anpassungen im DHCP
  5. Installation der Schulkonsole und Update auf die Version 2.0
  6. Additive GPOs und Prodileinstellungen
  7. verwaltungsspezifische Mailkonten abrufen

Installation

Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung zur Installation und Konfiguration des Verwaltungsservers:

Download: Symbol_pdf (Größe: 1.25 MB; Downloads bisher: 3078; Letzter Download am: 21.10.2014)

Benutzerrollen

Die technische Realsierung eines Verwaltungsnetzes ist eine Sache. Eine andere Sache sind die Benutzerrollen, die von der Musterlösung per Standard vorgegeben ist. Im Unterrichtsnetz unterscheiden wir hier im wesentlichen Administrator, LehrerInnen und SchülerInnen.

In der Regel wird nur eine Schulart benötigt. Es könnten theoretisch auch mehrere Schularten geführt werden, wenn in einem Schulkomplex mehrere getrennte Schulleitungen vorhanden sind, die aber den einen Verwaltungsserver nutzen wollen.

Die hier vorgeschlagene Lösung behandelt die Benutzer als einfache "Schüler", die einer Klasse angehören. Damit stellt die Musterlösung automatisch diesen Benutzern ein gemeinsames Tauschverzeichnis zur Verfügung (Klassentausch).

Um dennoch gesicherte, aber auch differenzierte, gemeinsame Speicherbereiche abbilden zu können, wird additiv mit Projekten gearbeitet, die sich bequem mit der Schulkonsole anlegen und verwalten lassen.

Beispielszenario:

Eine Schulverwaltung besteht klassischerweise aus SchulleiterIn, KonrektorIn und SekretärIn.

  • Jeder Benutzer hat ein privates Homelaufwerk (H:), in das mit Ausnahme des Administrators und des jeweiligen Benutzers niemand Zugriff hat.
  • Alle können auf das Laufwerk U: ("Klassentausch") zugreifen.
  • Es wird ein Projekt "Personalverwaltung" angelegt. Mitglieder: SchulleiterIn, SekretärIn Die Daten sind für die beiden über P:\Personalverwaltung erreichbar.
  • Es wird ein Projekt "Vertretungspläne" angelegt. Mitglieder: SchulleiterIn, KonrektorIn Die Daten sind für die beiden über P:\Vertretungspläne erreichbar.
Auf diese Weise ist das System beliebig skalierbar.
Möchte man auch Fachschaften im Verwaltungsnetz arbeiten lassen, die keinen direkten gemeinsamen Specherbereich benötigen, legt man sie als Schüler in eine separate Klasse. Über die Projektverwaltung können einzelne "klassenübergreifend" dennoch zusammenarbeiten.
Lehrerrollen sollte es nicht geben, da diese sämtliche Daten von Schülern lesen können.
Um die folgenden administrativen Aufgaben kann sich somit nur der Administrator kümmern:
  • Benutzer anlegen
  • Kennwörter zurücksetzen
  • Projekte verwalten
  • ...

Internet und Mails

Internetzugang

Die pädagogische Funktionalität der Internetsperre ist in der hier beschriebenen Lösung natürlich nicht nötig. Alle haben immer und von allen Plätzen Zugriff ins Internet. Abgesehen davon, wäre es auch technisch nicht möglich, weil wir hier keinen lokalen Proxyserver (ISA-Server) betreiben.

Mailkonten

Leider erhalten Schulen für ihre Verwaltung derzeit über das SVN nur drei Mailkonten:

  • poststelle@ ....
  • schulleitung@ ...
  • statistik@ ...

Für "normale" Verhältnisse reichen diese nicht aus, wenn man den Anspruch hat, jedem ein persönliches Mailkonto zu geben.

Diese Lücke kann mit Belwuedienste geschlossen werden. Im Falle eines BelWüzugangs (zu empfehlen) stehen diese Maildienste den Schulen kostenlos zur Verfügung:

Für Ihre LehrerInnen können Sie dabei einen zentralen BelWü-Mailserver nutzen, bei dem Sie die Mailkonten selbst einrichten können. Hierbei handelt es sich um sehr umfangreiche Maildienste, die sie im Gegensatz zu den SVN-Konten auch außerhalb des Intranets (z.B. von zu Hause) nutzen können. Näherere Informationen finden Sie dazu hier: POP, IMAP, Webmail

Mailprogramm

be_thunderbird_small.jpgIn unserer Lösung erhalten die Benutzer ein "PortableThunderbird" Download: http://www.office-center-epj.de/portable_usb_drive.htm

Hierbei handelt es sich um ein Programm, das keine Installation auf dem Client benötigt und aus beliebigen Pfaden gestartet werden kann. In unserem Fall liegt dieses Programm bei jedem Benutzer unter H:\MeineMails. Die Benutzer können sich diesen Ordner auch auf einen USB-Stick speichern und zu Hause nutzen. Für uns war jedoch die damit verbundene Sicherungsmöglichkeit der entscheidene Punkt: Zusammen mit dem regelmäßigen Backup der Homeverzeichnisse sind auch die Mails automatisch mitgesichert.

Jeder Benutzer erhält auf seinem seinem Desktop eine Verknüpfung auf H:\MeineMails\Portablethunderbird.exe und kann so seine persönliche Mailkonten abrufen.

Mit diesem Mailprogramm können sowohl die SVN-Konten als auch die von dem erwähnten BelWü-Mailserver abgerufen werden.

Outlook empfehlen wir aus Sicherheitsgründen nicht im Schulnetz.

Support & Haftung

Leider wird die Hotline beim Support-Netz (LMZ) hier keine Hilfestellung geben, da die Abweichungen dort eine "nicht-unterstützte" Installationsbasis darstellen.

Aus verständlichen Gründen möchte ich auch darum bitten, mich in Problemfällen nicht direkt zu kontaktieren, da es mir "nebenbei" nicht möglich sein kann, Hilfestellungen zu geben. Da jedoch davon auszugehen ist, dass diese Lösung an mehreren Schulen genutzt wird, wären Anfragen über die Mailingliste der Musterlösung denkbar. Auch ich lese hier mit.

Wer jedoch mit der Musterlösung vertraut ist (Netzwerkbetreuer oder Fachhändler), wird auf dieser Basis keine Probleme haben.

Unabhängig davon freue ich mich aber über jegliche Anregungen oder sonstige Hinweise - sei es hier bei den Kommentaren oder über die Mailingliste.

Zuletzt sei darauf hingewiesen, dass diese Anleitung lediglich eine Konzeptidee beschreibt. Trotz intensiver Kontrolle sind Fehler oder Unvollständigkeiten nicht auszuschließen. Eine damit verbundene Haftung für evtl. Fehler kann nicht übernommen werden und bleibt in Ihrer Verantwortung.

Hilfreiche und wichtige Links, ...

... die Ihnen für diese Lösung zur Verfügung stehen:



 Autor: Tamer Berber -- 21.07.2009; 23:02:42 Uhr

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